Erfahrungsbericht:

Eines Vater-Tochter-Gespanns Doak und Michelle Holman

Wie die meisten stolzen, mit einer Videokamera ausgerüsteten Väter hat Doak Holman fast alle Softball- und Hockey-Spiele seiner inzwischen 15 Jahre alten Tochter Michelle gefilmt. Außerdem hielt er die meisten ihrer Trainingsstunden, einige Pizza-Partys und verschiedene andere Anlässe mit der Kamera fest. Dieser Vater sieht Videofilme jedoch eher als ein Werkzeug und weniger als Unterhaltungsform an. Obwohl er bereitwillig zugibt, dass „Spaß-Videos“ einen hohen Erinnerungswert haben, findet er, dass Videos ein unschlagbares Hilfsmittel für die sportliche Weiterentwicklung sind.

„Kinder hören nicht auf ihre Eltern”, seufzt Doak, „besonders, wenn es um eine konstruktive Kritik ihrer sportlichen Leistungen geht.“ Ich konnte Michelle immer und immer wieder sagen, dass sie ihren linken Ellbogen zu sehr fallen lässt, und sie schaute mich nur an, als ob sie sagen wollte: „Oh, Dad schon wieder“. Aber wenn man Video ins Spiel bringt, verlagert sich das Gespräch von der Eltern-Kind-Ebene hin zu einer sachlichen Diskussion des Gesehenen. Sie können sich mit eigenen Augen davon überzeugen, was sie gut machen und mit welchen kleinen Korrekturen sie ihr Spiel verbessern können. Ein Video ist objektiv.

Doak setzt Videoaufnahmen mittlerweile seit mehreren Jahren zu Trainingszwecken ein und hat zwei unumstößliche Wahrheiten gefunden: 1. Kinder lieben es, sich selbst im Video zuzusehen, und 2. sobald man es geschafft hat, durch Video die Aufmerksamkeit eines Kindes zu gewinnen, wird es sehr offen und erkennt schnell, wo seine Stärken liegen und was sich noch verbessern lässt.

Pinnacle Life

„Je schneller man dem Spieler begreiflich machen kann, was er verändern müss, desto schneller wird die Veränderung stattfinden“, meint Doak.„Ich nutze Pinnacle Studio™ nicht nur deshalb, weil ich Avid mein Arbeitgeber ist. Ich habe auch zwei andere Videoschnitt-Lösungen ausprobiert, aber die Videoschnitt-Funktionen von Studio machen es mir besonders leicht, genau das herauszustellen, was ich Michelle oder einem der Mitspieler aus ihrem Team zeigen möchte. Zum Beispiel vor einigen Wochen”, fährt Doak fort, „habe ich mit diesen Funktionen meine Aufnahmen von Michelle beim Pitching geschnitten und nur die Szenen übriggelassen, auf die es mir ankam, bevor ich sie mir mit meiner Tochter ansah.Wie sich herausstellte, hat sie sich angewöhnt, sich beim Werfen zu einer Seite zu lehnen, und das hätte ich nicht bemerkt, wenn ich als Fänger mit ihr auf dem Platz stehe.Ohne dieses Video hätte sich das Problem unbemerkt fortgesetzt und wahrscheinlich irgendwann eine Verletzung an ihrem Arm ausgelöst. Jetzt weiß meine Tochter, woran sie arbeiten muss, und in ein paar Wochen werde ich sie noch mal filmen, um zu sehen, ob sie diesen Fehler beseitigt hat. Aber Videoaufnahmen sind auch hervorragend zur Verfestigung des Gelernten. Sie kann genau sehen kann, was sie gut macht und wie sehr sie sich verbessert hat.

Doak begann mit der Bearbeitung seiner Aufnahmen von Michelle, weil er erkannte, dass er mit einem kleinen Zeitaufwand für den Schnitt nicht nur die Bildqualität verbessern, sondern auch viel Zeit beim Ansehen der Videos mit seiner Tochter sparen konnte.

„Meiner Erfahrung nach hat es folgende Nachteile, wenn man das das „rohe“ Video über den Camcorder am Fernseher abspielt: Die Aufnahmen sind unscharf und es dauert viel zu lange, bis ich zu den Szenen vorgespult habe, die ich Michelle zeigen möchte“, erklärt Doak. „Die Bildqualität der Videos wird durch die Bearbeitung mit Studio sehr stark verbessert, sodass wir Probleme wie falsche Bewegungsabläufe beim Pitching viel leichter erkennen und auswerten können. Außerdem finde ich es sehr angenehm, die Bilder einfach mit einem Mausklick anpassen zu können.“

„Ich finde es gut, dass mich mein Vater beim Training und bei den Spielen filmt“, bestätigt Michelle. „Er benutzt Pinnacle Studio, um interessante Stellen im Video langsamer abzuspielen, damit ich sehen, was ich richtig mache und was ich noch verbessern kann, woran ich noch arbeiten und welche Fehler ich abstellen muss. Es ist wirklich schwierig, Aufnahmen von sich selbst und dem, was man tut, anzusehen, wenn man das Video nicht am Computer oder Fernseher auswerten kann. Ich finde, die Videos helfen mir mehr, als wenn mein Trainer oder mein Dad mir etwas sagt, weil ich selbst sehen kann, woran ich arbeiten muss und was gut läuft. Ich kann Fehler viel schneller abstellen und meine Spielweise leichter verbessern.“

Obwohl Michelle wie ihr Vater findet, dass Videoanalysen sehr nützlich für die sportliche Ausbildung sind, ist ihrer Meinung nach das Beste an Videos und der Videobearbeitung der Spaßfaktor und der Erinnerungswert von Filmen über Freunde, Hochschulaktivitäten und Familie.

„Mein Vater filmt einfach alles”, sagt Michelle. „Softball-Spiele, alles, was im Sommer vor sich geht; Dinge, die ich gemacht habe und Dinge, an die ich mich später erinnern möchte. Er macht daraus Videos, die ich meinen Freunden und der Familie zeigen kann. Die Videos über die Softball-Spiele im Sommer oder die Hockey-Spiele im Winter gestaltet er mit Fotos über die Orte, an denen wir gespielt haben. Solche Sachen eben.”

Aber Michelle begnügt sich nicht länger damit, die Videos, die ihr Vater erstellt, nur anzusehen. Seit Januar hat sie damit begonnen, selbst kreativ zu werden, indem sie den Fundus an Film- und Fotomaterial ihres Vaters benutzt, um damit eigene Filme zusammenzustellen und zu gestalten.

„Es macht mir Spaß, selbst Videos zu bearbeiten“, sagt Michelle. „Ich setze mich zuhause gern an den Computer und gestalte Videos mit Pinnacle Studio. Ich baue ein paar Übergänge ein, tue ein bisschen Hintergrundmusik oder Effekte dazu und solche Dinge. Wenn ich fertig bin, sende ich die Videos gern an Verwandte, die weit von uns entfernt leben und die ich seit längerer Zeit nicht gesehen habe. Ich habe auch ein Video von der Home Coming-Feier unserer High School gemacht und als ich es meinen Freunden gezeigt habe, fanden sie es richtig gut. Ich drehe Videos von gemeinsamen Übernachtungen und sowas. Ich benutze Video also nicht nur beim Sport, sondern auch in anderen Bereichen.“

Michelle hat viel über Videoschnitt in der High School gelernt, wo die Schüler an verschiedenen Kursangeboten rund um den Computer teilnehmen konnten.

„Da habe ich Einiges darüber gelernt, was man mit verschiedenen Programmen am Computer machen kann, zum Beispiel mit PowerPoint“, sagt Michelle. „Pinnacle Studio ist anders als PowerPoint, weil man da mit Videos arbeitet, und darum wusste ich am Anfang nicht genau, wie man das macht. Aber nach einer Weile habe ich herausgefunden, wie das funkioniert, und es macht echt Spaß, selbst Videos zu machen. Eigentlich habe ich mir zuhause selbst beigebracht, wie man Pinnacle Studio benutzt“, erzählt Michelle weiter. “Es ist nicht so schwer, sich einzuarbeiten, ich musste nicht das Handbuch durchlesen oder sonst etwas. Wenn ich mal nicht weiterkam, hat Dad mir geholfen und es mir auf seine Art erklärt. Mit dieser Software kann man seine kreativen Ideen leicht umsetzen und ich arbeite unheimlich gern damit. Ich mag die Musik-Features und die verschiedenen Übergänge und Bilder und was es da sonst noch gibt.“

Als Schülerin der High School und aktive Sportlerin hat Michelle nur wenig freie Zeit. Darüber hinaus bereitet sie sich auf ihren Abschluss vor und versucht außerdem, sich so vielen Softball-Talent-Scouts für das College wie möglich zu präsentieren. Zur Erholung und Entspannung von den hohen Anforderungen setzt sie sich an ihren Computer, hört Musik und arbeitet an ihren Videos.

„Ich kann mich auf diese Weise in meine eigene Welt versetzen, in der ich kreativ werden und Spaß haben kann“, sagt Michelle. „Das Schönste am Videoschnitt ist, dass ich selbst etwas herstellen und komplett fertigstellen kann. Einige von meinen Videos sehe ich mir sehr gerne an und obwohl ich diese Filme schon kenne, finde ich es immer wieder schön, die Bilder und die Erinnerungen, die dann aufsteigen, noch einmal vor Augen zu genießen. Manchmal geht es eher um persönliche Dinge und manchmal möchte ich meine Familie und Freunde mit einbeziehen. Jedenfalls finde ich, es ist ein Erfolgserlebnis, wenn man etwas hat, das man selbst gemacht hat und ich bin ziemlich stolz auf die Filme, die ich bis jetzt produziert habe. Es macht mich einfach glücklich, dass ich etwas für mich gemacht habe.

Nach Aussagen von Michelle wird sie von ihrer Familie in ihrem Videoschnitt-Hobby sehr bestärkt und häufig wurde sie gebeten, einem ihrer Angehörigen beizubringen, wie man seine eigenen Filme macht. Ihre Kusine hat sie sogar gefragt, ob sie ein Video über ihre letzte Reise nach Europa gestaltet.

„Sie bezahlt mir zwar nicht”, lacht Michelle, „aber ich arbeite schon dran! Aber dafür schuldet sie mir mindestens einmal Kino und einen Cafe Latte danach!“

Auch wenn sie nicht bezahlt wird, war die Freude an der Kreativität in der Videobearbeitung bisher mehr als genug, um Michelle bei der Stange zu halten. Mittlerweile ist sie auch nicht mehr die Einzige in ihrem Softball-Team, die mit dem Filmemacher-Virus infiziert ist – einiger ihrer Freundinnen haben ebenfalls begonnen, Videos mit Pinnacle Studio zu bearbeiten.

„Alle meine Freunde lieben es, Filme zu machen, die sie anderen Leuten vorführen oder ausleihen können, um zu zeigen, was sie schon erreicht und erlebt haben“, sagt Michelle. “Von der Möglichkeit, Filme mit anderen auszutauschen, bin wirklich begeistert. Ich tausche jetzt mit allen meinen Freunden Tipps über das Filmemachen aus und wir zeigen uns gegenseitig, was wir gemacht haben. Es macht einen Riesenspaß. Vielleicht sehen Sie eines Tages sogar mal meinen Namen auf der großen Leinwand, wenn es so weitergeht. Das wäre ziemlich cool.”

Ein Softball-Video von Michelle, das Doak für Talent-Scouts gemacht hat: http://video.yahoo.com/watch/2191957/6938441

Madison, WI, USA: Doak Holman

Eines Vater-Tochter-Gespanns Doak und Michelle Holman

Wie die meisten stolzen, mit einer Videokamera ausgerüsteten Väter hat Doak Holman fast alle Softball- und Hockey-Spiele seiner inzwischen 15 Jahre alten Tochter Michelle gefilmt.